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Wiederholte Fehlgeburten werden drei oder mehr wiederholte spontane Aborte vor der 24. Schwangerschaftswoche genannt. Wiederholte Fehlgeburten erlebt etwa 1 von 100 Paaren, die versuchen, schwanger zu werden.

 

In weniger als 50% der Paare wird eine bestimmte Ursache gefunden. In den meisten Fällen,  in denen keine Ursache gefunden wird, sind die Paare später in der Lage, ein Kind zu bekommen.

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die eine Rolle in Fehlgeburten spielen:

  • Alter: je älter die Frau wird, desto höher sind die Chancen eines spontanen Aborts des Embryos. Bei Frauen über 40 Jahren endet 1 von 2 Schwangerschaften in Fehlgeburt.
  • Antiphospholipidsyndrom: Das Antiphospholipidsyndrom ist ein Zustand, der durch eine Tendenz zur Hyperkoagulabilität des Blutes gekennzeichnet ist.
  • Genetische Faktoren: Bei 2-5% der Paaren mit wiederholten Fehlgeburten hat einer der Partner eine Chromosomenanomalie, obwohl er bzw. sie normal ist.
  • Zervixinsuffizienz: dies betrifft in der Regel die Fehlgeburten zwischen der 14. und 23. Woche. Eine Diagnose ist schwierig, wird aber vermutet, wenn in der Vergangenheit eine Frühgeburt vorlag.
  • Infektionen: die Rolle der Entzündung in wiederholten Fehlgeburten ist unklar.
  • Thrombophilie: Erbkrankheiten mit Neigung zu hyperkoagulierbarem Blut.
  • Anatomische Anomalien des Uterus: wie z. B. der Uterus bicornis oder der Uterus unicornis. Der Uterus septus ist eine weniger häufige Ursache für Fehlgeburten, besonders wenn dieser klein ist.
  • Diabetes mellitus und Schilddrüsenstörungen: Situationen, die keine Fehlgeburten verursachen, wenn sie reguliert sind.
  • Natürliche Killerzellen (ΝΚ-Natural Killer Cells). um den Fötus von Seiten der Mutter zu schützen, gibt es eine teilweise Unterdrückung spezifischer Immunzellen, die darauf ausgelegt sind, negativ auf fremde Eindringlinge zu reagieren und vom Körper zur Abwehr eingesetzt werden. Den funktionellen Zustand von NK-Zellen zu kennen, d.h. wenn sie eine schädliche Wirkung auf den Fötus haben, ist wichtig bei Fehlgeburten oder fehlgeschlagenen IVF-Versuchen trotz der idealen Schwangerschaftsaussichten.
  • Gebundene Antikörper (Antipaternale-Antikörper). Die Gewebeinformationen (vom Fötusvater entstammt) sind genetisch kodiert und bestimmen einen Genlocus, den ccHLA-G-Antigen in der beginnenden Plazenta. Die maternale Produktion von Patrietalzell-Antikörpern ist für das Überleben der neu gebildeten Plazenta und somit der Schwangerschaft wichtig.
  • Immunfaktoren: bei manchen Paaren scheint die Immunbeziehung zum Fötus ungewöhnlich zu sein.
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Übermäßiger Alkoholkonsum

Es gibt Unterschungen, die Ursache von wiederholten Fehlgeburten abzuklären, und eine Behandlung kann je nach Fall mit Medikamenten oder Änderungen in der Handhabung des Falles (genetische Beratung, Eizell- und Samenspende, Leihmutterschaft, Adoption) erfolgen. In Fällen, in denen eine Ursache nicht identifiziert werden kann, ist die Therapie in der Regel empirisch.

Sicherlich ist eine psychologische Unterstützung von größter Bedeutung und darf bei diesen Paaren vor keiner weiteren Intervention vernachlässigt werden